Jahresabschlussfahrt 2012

Am Samstag, dem 03.11.2012 feierte die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Eisenhüttenstadt ihr 50-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums machten sich Vertreter aus allen vier Löschbezirken gemeinsam auf den Weg in die Saarlouiser Partnerstadt, um der Einladung zu den Feierlichkeiten zu folgen. Im Rahmen dieses Besuches führte die Jugendfeuerwehr des Löschbezirkes Lisdorf ihre diesjährige Abschlussfahrt durch.

Bereits am Mittwoch machte sich unsere Delegation bestehend aus 10 Jugendlichen und 7 Betreuern auf den Weg nach Eisenhüttenstadt. Vorbei an Frankfurt, Leipzig und Berlin endete die achtstündige Fahrt auf der Feuerwache im Stadtteil Fürstenberg, wo wir bereits erwartet und herzlich empfangen wurden. Nach einem Abendessen in der Feuerwache bezogen wir dann unsere Nachtquartiere, um uns von der langen Reise und für die kommenden, ereignisreichen Tage auszuruhen.

Am Donnerstagmorgen ging es für uns zur Besichtigung des Hüttenwerkes „ArcelorMittal Eisenhüttenstadt“. Nach der zweistündigen Führung durch das Roheisenwerk, Stahlwerk sowie die Walzwerke standen noch ein Besuch bei der Werkfeuerwehr sowie ein Mittagessen in der Werkskantine auf dem Programm. Am Nachmittag, der zur freien Verfügung stand, trennte sich die Delegation der saarländischen Gäste. Während die Jugendlichen der Löschbezirke Innenstadt, Ost und West mit den Kameraden der Feuerwehr Eisenhüttenstadt das Inselschwimmbad besuchten, fuhren wir zu einem Stadtbummel in das nahegelegene Frankfurt an der Oder. Nach einem Abstecher in die polnische Nachbarstadt SBubice machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Eisenhüttenstadt, um den Abend bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen zu lassen.

Der Freitag stand für uns Jugendliche des Löschbezirkes Lisdorf unter einem ganz besonderen Stern. Bereits früh morgens starteten wir zu unserer diesjährigen Abschlussfahrt. Diese führte uns in tropische Gefilde, genauer gesagt in das ‚Tropical Islands‘, Europas größter tropischer Urlaubswelt. Zuerst stand die Bali-Lagune auf unserem Programm. Umringt von Bali-Hütten, Sandsteinen, Grotten und Wasserfällen konnten wir den Strömungskanal, Whirlpools und unterirdische Wasserrutschen in einer atemberaubenden Dschungelatmosphäre genießen. Neben der Lagune war der Rutschenturm während des gesamten Aufenthaltes ein Dauermagnet für uns. Mit 27 Metern Höhe ist dieser der höchste seiner Art in Deutschland. Zum Mittagessen ging es dann in das Tropendorf, welches eine Fülle an gastronomischen Angeboten besitzt. Nach dem Mittagessen erkundeten wir den Indoor-Regenwald des Tropical Islands. Auf unserer Expedition konnten wir eine Menge an echten tropischen Pflanzen und Tieren wie etwa Schildkröten, Haiwelse und Drachenfische bestaunen. Nach der spannenden Erkundungstour durch den Dschungel ließen wir uns im Sand des Südseestrandes nieder und genossen die restliche Zeit „in den Tropen“ Deutschlands, eine willkommene Abwechslung zum herbstlichen Wetter. Gegen 20 Uhr traten wir die Heimreise zu unserem Quartier in Eisenhüttenstadt an, wo wir gegen 22 Uhr wieder eintrafen und erschöpft ins Bett fielen.

Der Samstagmorgen stand ganz im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums. Am Morgen erfolgte der offizielle Festakt in der Aula der Gesamtschule, dem Zahlreiche Gäste, u.a. der Innenminister Brandenburgs und der Stadtbrandmeister Eisenhüttenstadts, beiwohnten. Neben zahlreichen Festreden und Geschenkübergaben wurde der Festakt durch Auftritte von befreundeten Vereinen untermalt. Auch die Saarlouiser Jugendfeuerwehr überbrachte ihrer Partnerwehr Glückwünsche und überreichte im Rahmen der Veranstaltung ein Präsent.

Am Nachmittag ging es gemeinsam mit den Kameraden aus Eisenhüttenstadt auf die Bowlingbahn. Auf zehn Bahnen lieferten wir uns mit unseren Betreuern heiße Duelle auf dem Parkett. Nach zwei anstrengenden und zugleich lustigen Stunden wurde der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und einem regen Austausch über die Erlebnisse der letzten Tage beendet.

Am nächsten Morgen hieß es dann auch wieder Abschied nehmen. Nach einem ausgiebigen Frühstück trafen wir uns alle auf dem Hof der Feuerwache Innenstadt, um uns von unseren Gastgebern zu verabschieden. Nach zahlreichen Abschiedsfotos und Umarmungen traten wir gegen halb zehn unsere Heimreise an. Diese führte uns noch über Zahna-Elster bei Wittenberg, wo die Kameraden des Löschbezirkes Innenstadt ein neues Feuerwehrfahrzeug  abholten. Gegen 20.15 Uhr trafen wir dann wieder in Saarlouis ein, wo wir bereits von unseren Eltern erwartet wurden.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei unseren Gastgebern sowie allen Helfern und Organisatoren in Eisenhüttenstadt für die schönen Tage bedanken! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Jahr 2013 bei dem wir Euch als Gäste bei dem Internationalen Zeltlager für die Jugendfeuerwehr in Saarlouis begrüßen dürfen!

 

 

 

Jahresabschlussfahrt 2011

Das ereignisreiche Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu und nach 12 anstrengenden Monaten war es an der Zeit, sich dem Spaß und dem Vergnügen zuzuwenden. So führte uns die Jahresabschlussfahrt der Jugendfeuerwehr Lisdorf ins Badeparadies Aqualand nach Köln.

Los ging unsere Reise um 5.45 Uhr in der Frühe. Da das Aqualand für seinen Rutschenpark und seine vielen Attraktionen für Kinder und Jugendliche bekannt ist, konnten wir es kaum erwarten in Köln anzukommen. Nachdem wir endlich am Ziel angekommen waren und die Umkleiden hinter uns gelassen hatten, konnten wir die Erkundungstour durchs Spaßbad starten.

Zuerst standen die Rutschen auf dem Programm. Mit einem Reifen bewaffnet ging es auf die in Deutschland einzigartige Boomerang-Rutsche, die mit einer schmalen Rutsche beginnt und in einer 4 Meter breiten Rutsche mündet, die den Rutschgast nach oben rutschen lässt und dann rückwärts oder vorwärts, je nach Geschicklichkeit, wieder runter. Anschließend ging es zu der Looping-Rutsche, das Highlight dieser Fahrt. Nachdem man in den Raketenstart gestiegen ist, läuft ein Countdown und im Anschluss öffnet sich eine Falltüre ins Bodenlose. Hierbei fällt man beinahe schwerelos, circa 10 Meter in die Tiefe, damit der Schwung für den Looping ausreicht. Neben diesen beiden Rutschen vergnügten wir uns außerdem auf der Wildwasserbahn, die mit Sitzreifen zu befahren ist.

Nachdem wir nahezu den gesamten Vormittag im Rutschenpark verbracht hatten, war es um 12 Uhr an der Zeit für eine Mittagspause und eine Stärkung im Restaurant des Bades. Nach einer einstündigen Pause spielten wir zusammen mit unseren Betreuern eine Runde Wasserball. Diese Partie war aber nur von kurzer Dauer, da alle wieder auf die Rutschen stürmten.

Zwischen dem Rutschen verschlug es uns hin und wieder in die Erlebnisgrotte und Thermenwelt des Bades, wo wir uns ausruhen und entspannen konnten. 

Um 18.30 Uhr traten wir dann ein wenig wehmütig unsere Heimreise an. Unterwegs legten wir noch einen Stopp ein und aßen noch gemeinsam zu Abend. Gegen 23 Uhr endete unsere Reise wieder in Saarlouis. Rundum war es eine gelungene Fahrt, bei der alle eine Menge Spaß und Freude hatten.

An dieser Stelle sei unseren Betreuern Michael Wiltz und Andreas Daub noch einmal für ihre Arbeit als Jugendwarte gedankt!